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Pêche à pied

Zu Fuß angeln/fischen- eine der Lieblingsbeschäftigungen der Bretonen aller Altersgruppen.

 

Hierzu benötigt man im Gegensatz zum klassischen Angeln: keine Angel und kein Wasser.

 

Was das bitte sein soll?  Tja, so „fischen“ die Bretonen.

 

Man nehme hierzu Gummistiefel einen Eimer oder Korb und eine kleine Harke. Dann benötigt man noch Ebbe und natürlich die Motivation am Ende des Tages kleine Krebse und vor allem Muscheln zu essen. Meeresfrüchte und alles was man dort so finden kann ist ja immer im Sinne des Franzosen- warum also nicht selber diese suchen.

 

Denn das ist die „pêche à pied“ man zieht los ins Watt und sucht mit der Harke im Boden Muscheln. Besonders die Herzmuscheln sind beliebt. Alternativ sucht man an bei Flut mit Wasser bedeckten Steinen nach Miesmuscheln. 

 

Etwa 2 Millionen Franzosen nehmen an dieser Art des Fischens jährlich Teil. Ich habe mir sagen lassen, dass dies diese Aktivität auch in Deutschland gibt und sich das ganze Wattfischen nennt. Doch obwohl ich aus Norddeutschland komme, so habe ich dabei noch nie jemanden beobachten können.

 

Und Lust bekommen dies mal zu probieren? Wenn die Antwort: ja klar ist, dann ruhig auch mal die hardcore Bretonen Version ausprobieren. Etwas Salz mitnehmen und die gefundenen Muscheln direkt vor Ort und natürlich roh essen.

 

 

Und immer noch motiviert?